6. Juni 1999

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,

Sonntag, 6. Juni 1999, 10.45 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend: Vorsitz: Lehmann Verena (Präsidentin)
    33 stimmberechtigte Frauen und Männer
  • Entschuldigungen: Glatthard Alexander, Jakob Erika, Dietrich Margrit, Lang Liselotte
  • Protokoll: Zaugg Erna

Die Präsidentin begrüsst die Anwesenden und stellt fest, dass die Versammlung ordnungsgemäss publiziert wurde. Gemäss dem neuen Gemeindegesetz hat die Veröffentlichung erstmals 30 Tage vor der Versammlung zu erfolgen. Mit Ausnahme von Schmid Theresa sind alle Personen stimmberechtigt.

Die von der Präsidentin vorgeschlagene Stimmenzählerin Verena Tanner, Neuhaus, Sädelstrasse 19, wird gewählt.

Weder eine Abänderung noch das Verlesen der Traktandenliste wird verlangt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 16. Dezember 1998.

Abstimmung: Das Protokoll wird ohne Abänderungsanträge einstimmig genehmigt.

2. Rechnung 1998

Beratung und Genehmigung
Die Anwesenden haben einen Zusammenzug der Rechnung erhalten.
Die Kassierin Nelli Eggimann erläutert die Rechnung 1998. Sie schliesst bei Gesamteinnahmen von Fr. 184,014.40 und Gesamtausgaben von Fr. 202,324.80 (inkl. Jugendarbeit) mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 18,310.40 ab. Das Budget sah einen Aufwandüberschuss von

Fr. 17,500.—vor.
Der Kirchgemeinderat beschloss, dass der Aufwandüberschuss über das Eigenkapital abgebucht werden soll. Das aktuelle Eigenkapital beträgt nun noch Fr. 17,326.60. Das heisst, dass sich unsere Kirchgemeinde nicht mehr allzuviele Defizite leisten kann.

Einige Informationen zu einzelnen Konti:

Ordentliche Rechnung

Konto-Nummer Text

- Entschädigung für Altersnachmittage

Mehraufwand Sekretärin

104 neue Kirchengesangbücher à Fr. 22.—

- KUW

Stellvertretungen Pfarrer

Mehraufwand Sekretärin und Sigristin

1998 musste im Kornhaus nachträglich Licht und Notlicht installiert werden. Diese Aufwendungen waren im Budget nicht enthalten.

Verursacht durch den Umbau Kornhaus. Man rechnete nicht mit soviel.

Kollekten Da 1996/97 nicht alle zweckbestimmten Kollekten überwiesen wurden,
musste man diese 1998 einzahlen.

Das Verwaltungsvermögen beträgt im Moment Fr. 263,370.--. Es umfasst: Sachgüter, Darlehen, Beteiligungen, Kirche (abgeschrieben auf Fr. 1.--), Orgel (abgeschrieben auf Fr. 1.--), Kornhaus, Fahrnis (abgeschrieben auf Fr. 1.--), Anteilschein Schmittengut

Bei den Kollekten sollten Einnahmen und Ausgaben gleich sein. Der Ausgabenüberschuss von

Fr. 5,742.75 wurde der Verwaltungsrechnung belastet.

Jugendarbeit

In den letzten fünf Jahren wurden pro Jahr höchstens Fr. 11,000.— dem Jordi-Legat entnommen. Die Aufwendungen hielten sich etwa im gleichen Rahmen wie in den Vorjahren.

Die Revisoren Monika Balsiger und Alexander Glatthard haben die vorliegende Rechnung geprüft und empfehlen sie zur Genehmigung. Die Kassierin liest den Revisionsbericht vor.

Fragen: Verena Tanner (Neuhaus) erkundigt sich, weshalb bei den Kollekten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen.

Bei zweckgebundenen Kollekten sind Einnahmen und Ausgaben gleich. Bei den andern können sie variieren. Eine genaue Budgetierung ist nicht möglich, da man ja nicht weiss, wie viel Kollekten eingehen werden. Es gleicht sich jedoch immer wieder aus.

Der Kirchgemeinderat beantragt der Versammlung, die vorliegende Rechnung 1998 zu genehmigen.

Die Präsidentin dankt Nelli Eggimann für die grosse Arbeit und die Erläuterung der Rechnung. Es musste noch einiges von vorher aufgearbeitet werden.

3. Verschiedenes

Der Kirchgemeinderat hat hier nichts einzubringen.

Hanni Hänni fragt an, weshalb vor der Kirche so grober Kiesel liegt.

Für dieses Problem ist nicht die Kirch- sondern die Einwohnergemeinde zuständig. Frau Hänni erteilt der Präsidentin den Auftrag, mit der Angelegenheit an die Einwohnergemeinde zu gelangen. Verena Tanner (Neuhaus) vermisst bei den schön gestalteten Urnengräbern eine Sitzgelegenheit. Für dieses Anliegen ist ebenfalls die Einwohnergemeinde zuständig. Frau Tanner wird sich direkt bei dieser Stelle melden. Lydia Soltermann informiert, dass eine Sitzbank in Auftrag gegeben, dieser aber noch nicht ausgeführt sei.

Ernst Huber dankt der Präsidentin herzlich für ihren grossen Einsatz und überreicht ihr eine Rose.

Vreni Lehmann bedankt sich bei den Kirchgemeinderäten und Kirchgemeinderätinnen und allen, die in der Kirchgemeinde irgendwie mithelfen, vor allem auch Hans und Mechthild Schneider. Anlässlich der kürzlich erstellten Sozialbilanz zeigte sich wieder deutlich, wieviel freiwillige Arbeit geleistet wird.

Schluss der Versammlung: 11.15 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Die Präsidentin: Die Sekretärin:

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