6. Dezember 1998

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,

Sonntag, 6. Dezember 1998, 10.35 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend: Vorsitz: Huber Ernst (Vize-Präsident)
    23 stimmberechtigte Frauen und Männer
  • Entschuldigungen: Lehmann Vreni, Bähni Stefan, Schäfer Hans Ulrich
  • Protokoll: Zaugg Erna

Der Vize-Präsident begrüsst die Anwesenden und stellt fest, dass die Versammlung rechtmässig publiziert wurde und alle Personen stimmberechtigt sind.

Der von ihm vorgeschlagene Stimmenzähler Hans Bienz, Simmlernstrasse 6, wird gewählt.

Eine Abänderung der Traktandenliste wird nicht verlangt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 14. Juni 1998.

3. Die Angabe der Gesamteinnahmen und –ausgaben umfasst sowohl die ordentliche als auch die Rechnung der Jugendarbeit.

Abstimmung: Dem Protokoll wird ohne Abänderungsanträge einhellig zugestimmt.

2. Voranschlag 1999

Beratung und Genehmigung
Alle Anwesenden haben einen Zusammenzug des Voranschlages erhalten.
Die Kassierin Nelli Eggimann orientiert und erläutert das Budget 1999. Es schliesst bei Gesamteinnahmen von Fr. 179,575.— und Gesamtausgaben von Fr. 182,625.— (inkl. Jugendarbeit) mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 3,050.— ab.
Der Steuerertrag (Kto. 390.400) wurde nach Rücksprache mit dem Gemeindekassier eingesetzt. Er sollte sich im gleichen Rahmen bewegen wie 1998, eventuell etwas höher.
Da die Mitwirkenden teilweise auf Entschädigungen verzichteten, fallen die Ausgaben der Jugendarbeit tiefer aus.
Nelli Eggimann dankt allen für die Mithilfe, dass die Ausgaben möglichst gering gehalten werden konnten.
In Bezug auf die Brockenstube erkundigt sich Erika Jakob, ob der Orgelfonds noch besteht.
Die Frage wird bejaht. Es existiert noch ein Sparheft. Dieses Geld stellt eine Reserve dar, welche für eventuelle spätere Arbeiten an der Orgel gebraucht werden soll.
Abstimmung: Der Voranschlag 1999 wird einstimmig genehmigt.

Festsetzung der Steueranlage
Das genehmigte Budget basiert auf der gleichen Steueranlage wie 1998.
Abstimmung: Die Steueranlage für 1999 bleibt unverändert bei 8 % der Staatssteuer.

3. Verschiedenes

Bezirkssynode: Vroni Keusen reichte seine Demission ein. Der Kirchgemeinderat kann die Nachfolge selber regeln. Liselotte Lang stellt sich für dieses Amt zur Verfügung und wurde an der Herbstsynode gewählt.

Kirche: Bis anhin ging man davon aus, dass die Kirche der Kirchgemeinde gehört. Bei der Neuvermessung stellte man fest, dass Kirche, Friedhof und Lehrerhaus auf einer Parzelle stehen und der Einwohnergemeinde gehören. Dass die Kirche nicht Eigentum der Kirchgemeinde ist, stellt ein Kuriosum dar. Gemeinde- und Kirchgemeinderat haben eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Angelegenheit nun zu regeln versucht. Die Errichtung eines Baurechts sowie eine Abparzellierung sind vorgesehen. Zu gegebener Zeit folgen weitere Informationen.

Einbruch: Die Angelegenheit wurde in gegenseitigem Einverständnis geregelt. Gemäss Reglement hat der Kassier keine Haftung zu übernehmen. Die Versicherung leistete einen Beitrag an die Schadensumme, der jedoch kleiner ausfiel als erwartet. Die verbleibenden
Fr. 6,000.— übernahmen Kirchgemeinde und Kassier je zur Hälfte.

Hans Bienz dankt Ernst Huber für die Leitung der Versammlung.

Ernst Huber bedankt sich bei allen, die in der Kirchgemeinde mitwirken, vor allem bei Vreni Lehmann und Hans Schneider, für ihren stets grossen Einsatz. Er schliesst die Versammlung um 11.00 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Der Vize-Präsident: Die Sekretärin:

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