28. Oktober 2007

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,Sonntag, 28. Oktober 2007, 10.36 Uhr, im Kornhaus Gerzensee



Anwesend: Vorsitz: Tschannen Eva

Stimmberechtigte: 26 Frauen und Männer

Protokoll: Wegmüller Kurt

Entschuldigungen: Hans Bienz, Marianne Freiburghaus, Vreni u. Walter Lehmann, Elisabeth Milt, Erna Zaugg


Die Präsidentin begrüsst die Anwesenden zur heutigen Versammlung. Sie stellt fest, dass die Publikation ordnungsgemäss erfolgte und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmberechtigt sind. Sie liest die heute zu behandelnden Traktanden vor.

Die Versammlung wählt den von der Präsidentin vorgeschlagenen Stimmenzähler Hans-Martin Kaiser, Sädelstr. 19, einstimmig.

Verhandlungen

1. Protokoll

Der Protokollfüher verliest das Protokoll der letzten ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom
29. April 2007. Änderung: Die KGV fand in der Kirche statt, nicht wie protokolliert im Kornhaus!
Abstimmung: Das Protokoll wird, mit vorstehender Änderung, einstimmig genehmigt.

2. Studienurlaub Hans Schneider

Die Präsidentin orientiert: Pfarrer Hans Schneider bezieht vom 1. Juli - 31. Dezember 2008 einen Studienurlaub. Dieser wurde vom KGR in der Septembersitzung 2007 bewilligt. Hans Schneider hat für den Studienurlaub die folgenden Schwerpunkte gesetzt:
- Glaubensfragen an den Schnittstellen zwischen Naturwissenschaft und Theologie studieren
- seine Englischkenntnisse vertiefen
- zeitgemässe Webanwendungen für die Kirchgemeinde Gerzensee planen

Als Stellvertretung während des Studienurlaubs hat der KGR die sogenannte „Verweserform“
gewählt. Die Stellvertretung wird nur ca. 40% des normalen Pensums betragen, sodass, unter anderem, in dieser Zeit weniger Gottesdienste stattfinden werden.
Die Kosten für den „Verweser“ gehen voll zulasten der KG. Der Kanton kürzt Hans Schneider sein Gehalt um 10%, davon gehen monatlich Fr. 700.- an die KG.
Diskussion: H.U. Schäfer möchte wissen, ob die Fr. 700.- tatsächlich an die KG ausbezahlt werden.
Die Präsidentin bejaht.

3. Finanzplan

Kurt Wegmüller erläutert den Finanzplan. Dieser sieht als nächste Investition die Sanierung und Isolation des 2. Obergeschosses und die Isolation der Aussenwände im 1. Obergeschoss des Kornhauses vor.
Ab 2009 sollen im Pfarrhaus grössere Renovationsarbeiten in Angriff genommen werden.
Renovationen der Kirche wurden auf die Zeit nach 20012 hinausgeschoben

4. Voranschlag 2008

4.1 Orientierung, Beratung
Die Kassierin orientiert: Infolge eines Missgeschicks sind die gedruckten Zahlen auf den verteilten Kopien falsch. Es gelten die bei einzelnen Posten von Hand eingeschriebenen grünen Zahlen. Verschiedene Posten mit grösseren Abweichungen gegenüber dem Voranschlag des Vorjahres werden kommentiert.
Diskussion: Andreas Dubler möchte wissen, wie lange die Residenzpflicht noch aktuell ist. Diese hat einen direkten Einfluss auf das Budget des Pfarrhauses. Hans Schneider erwidert, dass momentan nichts auf deren Abschaffung hindeute.
Hans-Martin Kaiser bemerkt, dass der für den Verweser eingesetzte Betrag sehr gering sei. Ob wohl dieser nur so wenig verdiene? Die Kassierin erklärt, dieser Betrag sei nach kantonalen Vorgaben eingesetzt worden.

4.2 Festsetzung der Steueranlage
Die Steueranlage soll wie bisher bei 0,207 der einfachen Steuer festgelegt werden.

4.3 Genehmigung des Voranschlages
Der Voranschlag, mit einem Ertrag von Fr. 266’750.-; Aufwand von Fr. 266'491 und einem Überschuss von Fr. 259.- wird von der Versammlung einstimmig genehmigt.

5. Gebührenreglement für Trauungen/Abdankungen von Personen, die nicht der reformierten Kirche angehören

5.1 Orientierung
Die Präsidentin orientiert über die Gründe, welche zu einer Anpassung führten: Der Hauptgrund liegt darin, dass vermehrt Personen, die nicht der Kirche angehören Dienstleistungen (Trauungen, Abdankungen usw.) in Anspruch nehmen.
Diskussion: Andreas Dubler möchte wissen, ob man im Kanton Bern irgendwo heiraten könne, ohne etwas dafür zu bezahlen. Antwort von Hans Schneider: Am Wohnort grundsätzlich gratis, andernorts müssen Infrastrukturkosten (z.B. Organistin, Sigristin) bezahlt werden.
5.2 Genehmigung
Das vorliegende Reglement wird einstimmig genehmigt.

6. Wahlen

Wiederwahl eines Rechnungsrevisors
Andreas Dubler, Panoramaweg 4, wird unter bester Verdankung und mit Applaus wiedergewählt.

7. Berichte aus den Ressorts und dem Pfarramt

Nelly Eggimann: Sie orientiert über ihren Auftrag als Verwalterin des Pfarrhauses. Abklärung der Notwendigkeit eines Sicherheits-Nachweises der Elektroinstallation. Kontaktnahme mit der Denkmalpflege, damit eventuelles Konfliktpotential bei Renovationen vermieden wird.

Daniel Krieg: Ist verantwortlich für den Jugendtreff. Er orientiert über die Gründe der kurzfristigen Schliessung im vergangenen Sommer. In der Zwischenzeit wurde eine Jugendtreff-Ordnung erstellt, die von den Jugendlichen mit ihrer Unterschrift zur Kenntnis genommen werden muss. Der Jugendtreff ist seit August wieder offen und die neue Regelung hat sich bewährt. Wer gegen die Regeln verstösst wird konsequent ausgeschlossen. Insbesondere macht Daniel Krieg darauf aufmerksam, dass Vorkommnisse, die auf Jugendtreff-BesucherInnen zurückzuführen sind und nach 2200Uhr, nicht mehr in die Kompetenz des Leiters fallen.
Diskussion:
Mechthild Schneider dankt dem KGR und Daniel Krieg für diese Institution.
Die Präsidentin schliesst auch Hans Bienz, als Vorgänger von Daniel Krieg, in diesen Dank ein.
Verena Kaiser regt an, mit dem Gemeinderat Kontakt aufzunehmen, zwecks Erlangung eines Beitrags der Gemeinde an den Jugendtreff.
Hans-Ulrich Schäfer orientiert, dass die Gemeinde für jeden Jugendlichen der in einem Sportverein mitwirkt Fr. 2.50 bezahlt.
Heidi Stalder möchte im Jugendtreff die schulpflichtigen Jugendlichen nicht mit den älteren Jugendlichen mischen. Die Jüngeren fühlten sich benachteiligt.
Daniel Krieg weiss von solchen Wünschen der Schulpflichtigen. Er wird eine Lösung suchen, lehnt aber eine separate Gruppe nur für ältere Jugendliche ab.

Hans Schneider orientiert über das Vikariat von Urs Müller. am vergangenen Donnerstag hat U. müller das Vikariat erfolgreich beendet und wurde in den kirchlichen Dienst aufgenommen. Er verweist auch auf den Artikel von Urs Müller im „saemann“, wo sich dieser von der Bevölkerung verabschiedet. Hans Schneider dankt, im Namen von Urs Müller Allen, die in irgendeiner Weise zum guten gelingen des Vikariats beigetragen haben.

8. Verschiedenes

Das Wort wird nicht verlangt.



Zum Schluss dankt die Präsidentin Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen unserer Kirchgemeinde beitragen. Sie wünscht Allen einen schönen Sonntag.

Schluss der Versammlung: 1203 Uhr
NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG
Die Präsidentin: Der Protokollführer:


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