23. November 1997

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,

Sonntag, 23. November 1997, 10.40 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend: Vorsitz: Lehmann Verena (Präsidentin)
  • 33 stimmberechtigte Frauen und Männer
  • Entschuldigung: Huber Ernst
  • Protokoll: Zaugg Erna

Die Präsidentin begrüsst die Anwesenden und stellt fest, dass alle Personen stimmberechtigt sind.

Die von ihr vorgeschlagene Stimmenzählerin Susanna Lundsgaard-Hansen, Rosengarten, Sädelstrasse 1, wird gewählt.

Eine Abänderung der Traktandenliste wird nicht verlangt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 15. Juni 1997.

Abstimmung: Das Protokoll wird ohne Abänderungsanträge einstimmig genehmigt.

2. Voranschlag 1998

2.1 Beratung und Genehmigung

Alle Anwesenden sind im Besitz einer Kopie des Budgets.

Der Kassier orientiert über die wichtigsten Posten. Weil mit geringeren Steuereinnahmen zu rechnen ist, enthält das Budget Fr. 4,000.-- weniger. Aus Gründen der besseren Transparenz wurden die Kollekten in die ordentliche Rechnung integriert.

Einige Erläuterungen zu den einzelnen Konten:

Ordentliche Rechnung

Konto-Nummer Bezeichnung Grund/Bemerkungen

300 und 301 Sitzungsgeld/Besoldungen interne Verschiebungen

316 Mieten, Benützungskosten Es wird nur noch ein Konto geführt (bisher drei)

322 Zinsen auf langfristigen Schulden Verzinsung Darlehen Pfrundscheune

331 Harmonisierte Abschreibungen Umbau Pfrundscheune

365.02/366

367.02 Ausgaben Kollektenkasse Integrierung in ordentliche Rechnung

Unter dem Strich ergibt sich bei Einnahmen von Fr. 169,000.-- und Ausgaben von Fr. 186,500.-- ein Defizit von Fr. 17,500.--. Dieser Fehlbetrag ist verantwortbar. Die Abschreibungen, welche im Moment einen grossen Betrag ausmachen, nehmen laufend ab.

Rechnung Jugendarbeit

Konto-Nummer Bezeichnung Grund/Bemerkungen

318 Dienstleistungen und Honorare Durch die KUW ergeben sich vermehrt An-

lässe (Reisen, etc.)

Es gehen keine Fragen ein.

Abstimmung: Das Budget 1998 wird einstimmig gutgeheissen.

2.2 Festsetzung der Steueranlage

Der Voranschlag basiert auf einer unveränderten Steueranlage, d.h. 8 % der Staatssteuer.

Das Wort wird nicht verlangt.

Abstimmung: Die Steueranlage von 8 % der Staatssteuer wird genehmigt.

Die Präsidentin würdigt die Arbeit des scheidenden Kassiers Fritz Bürgi und dankt ihm für seinen Einsatz. Er trat 1985 in den Rat ein und wurde 1986 zum Kassier gewählt. Zudem übte er noch verschiedene andere Funktionen aus. In seine Amtszeit fielen zahlreiche wichtige Ereignisse und Aufgaben wie Anschaffung der Orgel, Einführung des Erntedank-Gottesdienstes, Neugestaltung KUW, Aenderungen im Finanzwesen, Pfarrwahl, Umbau der Pfrundscheune, etc.

Da der Kassier in seiner Ratszeit nie „in die Luft ging“, hat er nun mit dem Abschiedsgeschenk, einer Ballonfahrt, Gelegenheit dazu.

Fritz Bürgi bedankt sich für das schöne Geschenk und die gute Zusammenarbeit in all den Jahren. Kirche und Kassieramt bedeuteten für ihn damals Neuland. Zum Schluss gibt er noch ein Zitat von Albert Schweitzer weiter.

René Müller, der während vielen Jahren die Buchungen vornahm und die Rechnung abschloss, hat als Gemeindeschreiber demissioniert und führt die genannten Arbeiten für die Kirche deshalb nicht mehr aus. Die Kirchgemeinde wird sich nach Abschluss der Rechnung 1997 bei ihm persönlich bedanken.

3. Wahlen

3.1 Ein Mitglied des Kirchgemeinderates (Demission Fritz Bürgi)

Die Präsidentin stellt Nelli Eggimann, Dorfstrasse 7, als Vorschlag des Kirchgemeinderates vor.

Es gehen keine weiteren Vorschläge ein.

Abstimmung: Nelli Eggimann wird einstimmig gewählt.

3.2 Kassierin der Kirchgemeinde (Demission Fritz Bürgi)

Der Kirchgemeinderat schlägt ebenfalls Nelli Eggimann zur Wahl vor. Sie arbeitet sich bereits in das Amt ein und hat bei der Budgetierung mitgeholfen.

Abstimmung: Nelli Eggimann wird einstimmig gewählt.

Sie dankt für das ihr entgegengebrachte Vertrauen.

3.3 Ein Mitglied der Bezirkssynode als Vertreterin des Kirchgemeinderates (Demission Fritz Bürgi)

Der Rat schlägt Vroni Keusen, Schützenfahrstrasse 12, zur Wahl vor.

Abstimmung: Vroni Keusen wird einstimmig gewählt.

4. Verschiedenes

Orientierung Pfrundscheune

Anstelle des abwesenden Ernst Huber orientiert Hans Bienz über den Verlauf der Arbeiten. Der Umbau ist abgeschlossen. Es fanden bereits verschiedene Anlässe in den neuen Räumen statt.

Die Bauabrechnung liegt noch nicht vor.

Es gehen keine Fragen ein.

Rudolf Tschannen gibt zu bedenken, dass die Bezeichnung „Pfrundscheune“ nicht richtig ist und möchte deshalb eine Namensänderung. Es bestand wohl einmal eine Pfrundscheune. Diese wurde jedoch vor vielen Jahren abgerissen. Richtige Benennungen für das Gebäude wären seiner Ansicht nach „Kornhaus“ oder „Pfrundspeicher“.

Der Kirchgemeinderat machte sich bereits Gedanken darüber. Er wird sich an einer nächsten Sitzung mit der Angelegenheit befassen. Es ist gut, dass das Thema an dieser Versammlung zur Sprache kam.

Hans Schneider dankt Herrn Tschannen für seine Ausstellung anlässlich der Einweihung des Umbaus.

Hans Bienz dankt der Präsidentin für ihren enormen Einsatz zu Gunsten der Kirchgemeinde.

Es gehen keine weiteren Wortbegehren ein.

Die Präsidentin dankt Kirchgemeinderat, Pfarrer und allen, die sich in irgend einer Weise in den Dienst unserer Kirchgemeinde stellen und schliesst die Versammlung um 11.20 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Die Präsidentin: Die Sekretärin:

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