2. Juni 2002


Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee, Sonntag, 2. Juni 2002, 10.45 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend:
    Vorsitz:Kaiser Hans Martin
    26 stimmberechtigte Frauen und Männer
    Protokoll: Zaugg Erna
  • Entschuldigungen:
    Margrit Dietrich, Bethli Gfeller, Verena Tannner; Erika Jakok

Der Präsident begrüsst die Anwesenden. Der tragische Unfall vom 23. Mai steht noch im Raum. Hans Martin Kaiser wünscht beiden betroffenen Familien Mut und Kraft, das Geschehene zu verarbeiten. Er dankt dem Pfarrer für seinen grossen Einsatz und die Gestaltung der würdigen Trauerfeier.

Der Präsident stellt fest, dass die Versammlung ordnungsgemäss publiziert wurde. Mit Ausnahme von Liselotte Lang (Wegzug aus der Gemeinde im März 2002) sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmberechtigt.

Die Versammlung wählt den vom Präsidenten vorgeschlagenen Stimmenzähler Andreas Dubler, Panoramaweg 4, einstimmig.

Die Anregung, welche Herr Ritz an der letzten Versammlung einbrachte, wurde aufgenommen. Zukünftig können interessierte Personen die verfügbaren Unterlagen (Protokoll, Budget, Rechnung, etc.) vor jeder Versammlung per Post erhalten.

Die Traktandenliste wird gemäss Publikation abgewickelt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 18. November 2001.

Abstimmung: Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

2. Rechnung 2001

Orientierung und Beratung

Alle Anwesenden erhalten einen Zusammenzug der Rechnung 2001. Die Kassierin kann mit einer erfreulichen Nachricht aufwarten. Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses von Fr. 645.--, resultiert ein Ertragsüberschuss von Fr. 55'537.85. Die Ausgaben betrugen Fr. 200'386.90, die Einnahmen Fr. 255'924.75. Das gute Ergebnis ist vor allem auf einen höheren Steuerertrag zurückzuführen. Statt der im Voranschlag eingesetzten Fr. 174'000.— gingen

Fr. 212'697.50 ein. Der Überschuss wird dem Eigenkapital zugewiesen. Dieses betrug am

1. Januar 2002 Fr. 76'492.80.

Nelli Eggimann erläutert die Konten, welche mehr als Fr. 500.— vom Budget abweichen. Sie fügt anschliessend noch folgende Bemerkungen an:

  • Die Kirchgemeinde darf keine Rückstellungen budgetieren.
  • Die Raumtemperatur in der Kirche ist für die Orgel optimal.
  • Die Gebäudeversicherung nahm eine Neuschatzung vor.
  • Die Kollektenkasse wird intern verzinst; das Sparheft wurde aufgehoben.
  • Das Jordi-Legat beträgt Fr. 136'412.--. Der Kirchgemeinderat überlegt, ob bei guten Rechnungsabschlüssen mehr aus der ordentlichen Rechnung bezahlt werden soll.
  • Das SLM-Darlehen wurde im Mai um Fr. 20'000.—, auf Fr. 60'000.— reduziert.
  • Die Fonds „Kirchliche Krankenkasse“ und „Fürsorgekasse“ werden neu im Legat Simon-Studer-Wyss zusammengefasst. Dieses Geld war ursprünglich für Menschen ohne Krankenkasse gedacht. Später wurde der Verwendungszweck erweitert, sodass es heute Leuten in schlechten finanziellen Verhältnissen zu Gute kommen kann. Am 1.1.2002 betrug der Saldo dieses Legats Fr. 38'370.--.

Der Präsident freut sich über das gute Rechnungsergebnis. Möglicherweise geht der Steuerertrag im 2002 zurück (Auswirkung des Übergangs von der Vergangenheits- auf die Gegenwartsbesteuerung).

2.2 Genehmigung der Jahresrechung

Es gehen keine Fragen zur Rechnung ein.

Der Präsident dankt der Kassierin für die tadellose Abfassung der Rechnung.

Abstimmung: Die Anwesenden genehmigen die vorliegende Rechnung für das Jahr 2001 einstimmig.

3. Wahlen

Wahl eines Mitgliedes des Kirchgemeinderates

Leider muss Liselotte Lang (infolge Wegzug aus Gerzensee) ihr Amt niederlegen. Marianne Freiburghaus-Pfister, Dorfstrasse 8, hat sich bereit erklärt, im Kirchgemeinderat mitzuwirken.

Es gehen keine weiteren Vorschläge ein.

Abstimmung: Marianne Freiburghaus wird einstimmig, mit Applaus, gewählt.

Der Präsident überreicht ihr eine Rose und wünscht ihr alles Gute.

Hans Martin Kaiser würdigt die scheidende Liselotte Lang und dankt ihr für ihren engagierten Einsatz herzlich. Da ihr das Haus in der unteren Kirchenzelg zu gross wurde, ist sie in eine Wohnung nach Kehrsatz gezogen. Sie war während vier Jahren im Kirchgemeinderat tätig, wo sie vor allem für den Besucherkreis zuständig war und die Vertretung in Bezirkssynode und OeME-Kommission wahrnahm. Der Präsident hofft, Liselotte Lang doch noch ab und zu in Gerzensee zu sehen. Zum Dank überreicht er ihr ein Couvert und Blumen.

Liselotte Lang bedankt sich bei Hans Martin Kaiser und dem Kirchgemeinderat. Mit dem Herzen ist sie immer noch in Gerzensee. Es machte ihr Freude, im Rat mitzuwirken.

4. Orientierungen

Lautsprecheranlage

Die Anlage ist in Betrieb. Der Kirchgemeinderat freut sich darüber. Sie gelangte bereits zum Einsatz und funktioniert gut.

Leitbild

Der Kirchgemeinderat weilte zur Erarbeitung eines Leitbildes im Mai 1 ½ Tage mit einer Fachperson im Kulturzentrum Appenberg. Der Anlass wurde als sehr gute Erfahrung wahrgenommen. Im Sommer ist eine Mitwirkung zum Leitbild geplant. Der Rat verzichtet nach dieser Retraite

in diesem Jahr auf den Ausflug.

Kirchenfenster

Auf dem Pfarrhausestrich lagert seit Jahrzehnten ein Kirchenfenster. Der Kirchgemeinderat hat es sich kürzlich angesehen. Es war früher in der Mitte der Kirche angebracht, wo nun das Fenster mit dem Engel eingebaut ist. Ein Historiker erachtete das „Estrich-Fenster“ als recht wertvoll. Was damit gesehen soll, weiss man noch nicht. Vorerst wurde es wieder eingepackt.

5. Verschiedenes

Hans Schneider präzisiert, dass das eben erwähnte Kirchenfenster im Schiff war. Er weiss nicht, ob es anlässlich der Renovation 1937 ausgewechselt wurde.

Der Vizepräsident Hans Bienz dankt Hans Martin Kaiser für seinen Einsatz im 1. Halbjahr.

Der Präsident dankt den Ratsmitgliedern und auch Hans und Mechthild Schneider für ihre Arbeit.

Schluss der Versammlung: 11.35 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Der Präsident: Die Sekretärin:

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