15. Juni 1997

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,

Sonntag, 15. Juni 1997, 10.25 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend: Vorsitz: Lehmann Verena (Präsidentin)
    26 stimmberechtigte Frauen und Männer
  • Entschuldigungen: Dietrich Margrit, Bähni Stefan, Lehmann Walter, Stalder Heidi
  • Protokoll: Zaugg Erna

Die Präsidentin begrüsst die Anwesenden und stellt fest, dass alle Personen stimmberechtigt sind.

Der von ihr vorgeschlagene Stimmenzähler Fritz Keusen, Schützenfahrstrasse 12, wird gewählt.

Eine Abänderung der Traktandenliste wird nicht verlangt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 24. November 1996.

Betreffend der Amtsräume orientiert die Präsidentin, dass die Liegenschaftsverwaltung des Kantons Bern den Mietzins auf unser Schreiben hin reduziert hat. Der Kirchgemeinde entstehen nun jährliche Kosten von Fr. 5,320.-- (statt Fr. 7,300.--). Wegen der Renovationsarbeiten verzichtete der Staat zudem auf zwei Monatsmieten.

Abstimmung: Das Protokoll wird ohne Abänderungsanträge einstimmig genehmigt.

2. Rechnung 1996

Alle Anwesenden haben einen Zusammenzug erhalten.

Der Kassier orientiert über die Rechnung 1996. Vor allem der Pfarrerwechsel, die Rückstufung der Pfarrstelle auf 80 % und der Umbau der Pfrundscheune sorgten für ein turbulentes Jahr.

Unter dem Strich resultiert ein Ausgabenüberschuss von Fr. 7,787.95.

Zu bemerken ist, dass einige Rechnungen für die Pfrundscheune bereits bezahlt wurden.

Folgende Konten weisen grössere Abweichungen zum Voranschlag aus:

Ordentliche Rechnung

Konto-Nummer Bezeichnung Grund

310.01 Büromaterial, Drucksachen, Inserate Es mussten Couverts für Sekretärin und Pfarramt angeschafft werden.

312 Wasser, Energie, Heizmaterial Anteil Pfarrhaus (beim budgetieren nicht daran gedacht)

316.02 Gemeinde Gerzensee, EDV Aenderung; figuriert neu in Konto 318.03

332 Uebrige Abschreibungen Keine zusätzlichen Abschreibungen möglich (Defizit)

Rechnung Jugendarbeit

Konto-Nummer Bezeichnung Grund

301 Besoldungen Heidi Stalder hat nur noch eine Sonn tagsschulgruppe

Der KUW-Aufwand ist in der ord. Rech-

nung enthalten

317 Spesenentschädigung Ausflüge, Geschenke (Das Konf-Lager figuriert im Konto 318)

Gemäss NRM müssen Defizite innert 8 Jahren abgetragen sein. Da die Kirchgemeinde noch über Reinvermögen verfügt, kann der Fehlbetrag darüber abgebucht werden.

Der Aufwandüberschuss ist auch auf weniger Einnahmen zurückzuführen. Die ungünstige Wirtschaftslage wirkte sich auch in geringeren Steuererträgen aus.

Das Wort wird nicht verlangt.

Der anwesende Revisor, Alexander Glatthard, und der Kirchgemeinderat empfehlen die geprüfte Rechnung zur Genehmigung.

Abstimmung: Die Rechnung 1996 wird ohne Gegenstimme genehmigt.

Die Präsidentin dankt Kassier und Revisoren für ihre Arbeit. Sie weist darauf hin, dass interessierte Personen eine detaillierte Rechnung beziehen können.

3. Wahlen

3.1 Wiederwahl eines Mitgliedes des Kirchgemeinderates

Hans Bienz, Simmlernstrasse 6, wird einstimmig für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt.

3.2 Wiederwahl eines Rechnungsrevisors

Alexander Glatthard, Dorfstrasse 17, wird ohne Gegenstimme wiedergewählt.

4. Pfrundscheune

Genehmigung des unterzeichneten Vertrages „Parzellierung und Baurechtsvertrag“ vom 19.2.1997

Es handelt sich um eine reine Formsache. Obgeannter Vertrag wurde bereits an der letzten Versammlung vorgenehmigt. Seither erfuhr das Schriftstück nur „kosmetische“ Aenderungen.

Ernst Huber informiert nochmals kurz über den Vertrag. Die Parzelle umfasst 292 m2, das Baurecht dauert 50 Jahre und die jährlichen Kosten betragen Fr. 3,285.--. Der Zins unterliegt dem Index, was bei solchen Verträgen üblich ist. Betreffend der Dienstbarkeiten (Wasser, Heizung) erfolgt eine genaue Regelung nach Beendigung des Pfrundscheunenumbaus

Es gehen keine Fragen ein.

Abstimmung: Die Genehmigung des Vertrags erfolgt einstimmig.

5. Orientierungen

Pfrundscheune

Ernst Huber gibt bekannt, dass der Umbau Anfang Juli grob abgeschlossen und im August 1997 bezugsbereit sein sollte. Die Aufwendungen scheinen im Kostenrahmen zu liegen.

Wüthrich Hans Ulrich fragt an, ob die Abrechnung der Pfrundscheune bezogen werden könne. Es handelt sich um die ordentliche Rechnung, die Interessierte auf Anfrage hin erhalten.

6. Verschiedenes

Der Vizepräsident dankt der Präsidentin für ihren grossen Einsatz mit dem sie das grosse Arbeitsvolumen für die Kirchgemeinde bewältigte.

Es gehen keine weiteren Wortbegehren ein.

Die Präsidentin dankt allen, die etwas für das Leben in unserer Kirchgemeinde tun und schliesst die

Versammlung um 10.55 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Die Präsidentin: Die Sekretärin:

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