14. Juni 1998

Ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Gerzensee,

Sonntag, 14. Juni 1998, 10.35 Uhr, in der Kirche Gerzensee

  • Anwesend: Vorsitz: Lehmann Verena (Präsidentin)
    31 stimmberechtigte Frauen und Männer
  • Entschuldigungen: Nelli Eggimann, Marianne Tschannen, Erika Jakob, Fritz Bürgi
  • Protokoll: Zaugg Erna

Die Präsidentin begrüsst die Anwesenden und stellt fest, dass alle Personen stimmberechtigt sind.

Der von ihr vorgeschlagene Stimmenzähler Stefan Bähni, Dorfstrasse 18, wird gewählt.

Eine Abänderung der Traktandenliste wird nicht verlangt.

Verhandlungen

1. Protokoll

Die Sekretärin verliest das Protokoll der Versammlung vom 23. November 1997.

Abstimmung: Das Protokoll wird ohne Abänderungsanträge einstimmig genehmigt.

2. Kornhaus

Genehmigung von Bauabrechnung und Nachkredit

Ernst Huber orientiert. Er gibt allen Anwesenden eine Kopie der Rechnung 1997 ab.

Das Gebäude wurde von Pfrundscheune in Kornhaus umbenannt.

Am 23. Juni 1996 bewilligte die Kirchgemeindeversammlung einen Kredit von Fr. 220,000.--. Die tatsächlichen Umbaukosten übersteigen diesen Kredit nun um Fr. 14,489.10. Der Grund liegt in den Auflagen der Gebäudeversicherung. Der geforderte Blitzableiter kostete Fr. 7,144.--, die Brandmeldeanlage (in allen Räumen), welche in öffentlichen Gebäuden mit über 40 Plätzen zwingend vorgeschrieben wird, Fr. 10,888.--. Für Grabarbeiten (ARA- und Heizungsleitung) ergaben sich ebenfalls Mehrkosten.

Die ARA-Anschlussgebührrechnung steht noch aus. Der Betrag wird eventuell in der Kompetenz des Kirchgemeinderates liegen. Wenn nicht, muss der Kredit einer späteren Versammlung vorgelegt werden.

Es gehen keine Fragen ein.

Abstimmung: Bauabrechnung und Nachkredit werden einstimmig genehmigt.

3. Rechnung 1997

Beratung und Genehmigung

Ernst Huber orientiert anstelle der abwesenden Nelli Eggimann über den Rechnungsabschluss.

Das Rechnungsergebnis fällt erfreulicherweise wesentlich postiver aus als budgetiert. Bei Einnahmen von Fr. 184,063.20 und Ausgaben von Fr. 184,830.75 resultiert ein Aufwandüberschuss von

Fr. 767.55. Der Voranschlag sah einen Fehlbetrag von Fr. 24,500.-- vor. Man versuchte, zu sparen, wo es möglich war. In der Rechnung ist kein Nachkredit nötig.

Bemerkungen zu einzelnen Konti:

390.317.01 Spesenentschädigungen Fr. 1,491.75 wurden für Geschenke ausgegeben.

390.318.03 Allg. Verwaltungsaufwand Bisher wurde der Rechnungsabschluss auf der

Gemeindeverwaltung erstellt. Ab 1997 besorgt dies die Kassierin selber. Fr. 2,380.-- kostete die

Installation des EDV-Programms bei Nelli Eggi- mann

399.311 Anschaffung von Mobilien Der angeschaffte Billardtisch kostete Fr. 2,868.--. Die eingegangenen Spenden für Jugendarbeit

steuerten Fr. 2,030.-- bei. Somit beträgt der Auf- wand für die Kirchgemeinde noch gut Fr. 800.--.

Interessierte können die Rechnung kostenlos beziehen.

Tschannen Rudolf fragt nach der Höhe der Schulden aus dem Umbau des Kornhauses.

Das bestehende Kontokorrent bei der Spar- + Leihkasse Münsingen wurde um Fr. 100,000.-- aufgestockt. Die Restsumme stammt aus dem Jordi-Legat und ist diesem zu verzinsen.

Der Revisor Alexander Glatthard hält fest, dass die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt wurde. Das Eigenkapital blieb praktisch gleich. Er empfiehlt die Rechnung 1997 zur Genehmigung.

Es gehen keine weiteren Fragen ein.

Abstimmung: Die Rechnung 1997 wird einstimmig gutgeheissen.

4. Wahlen

Ein Mitglied des Kirchgemeinderates (Demission Marianne Tschannen)

Die Präsidentin würdigt die Arbeit der scheidenden Marianne Tschannen, welche, wenn möglich, weiterhin für die Kirchgemeinde tätig sein möchte.

Die Präsidentin stellt Liselotte Lang-Gutknecht, untere Kirchenzelg 13, als Vorschlag des Kirchgemeinderates vor. Frau Lang wirkte bereits verschiedentlich in der Kirchgemeinde mit.

Es gehen keine weiteren Vorschläge ein.

Abstimmung: Liselotte Lang wird einstimmig gewählt.

Frau Lang dankt für das Vertrauen und nimmt die Wahl an.

5. Orientierungen

Kirchensynode: Am 31.10.1998 finden Gesamterneuerungswahlen statt. Die Kirchgemeinden Gerzensee und Zimmerwald hatten den Sitz bisher abwechslungsweise inne. Kehrsatz gehört nun wieder zum Amt Seftigen. Es sind 7 Sitze von 10 Kirchgemeinden zu besetzen. Im Moment diskutiert man eine Aenderung der Kreiseinteilung. Dies würde bewirken, dass wir mit Kirchdorf einen Sitz teilen könnten.

Einbruch: Beim damaligen Kassier der Kirchgemeinde wurde in der Nacht vom 28. auf den 29. November 1997 eingebrochen. Das gesamte, für die Kollektenkasse bestimmte Geld des Jahres 1997 (mit Ausnahme der bereits den Institutionen überwiesenen Summen) im Betrag von Fr. 8,882.35 ist verschwunden. Die Ermittlungen dauerten lange. Gemäss Aussagen von Fritz Bürgi sollte die Versicherung den grössten Teil des Schadens (mit Ausnahme des Selbstbehaltes) übernehmen. Die Angelegenheit wird mit Fritz Bürgi geregelt.

Jubiläum: Heidi Stalder feiert das 20-jährige Jubiläum beim Kindertreff (früher Sonntagsschule). Sie betreut die Kinder mit Freude und Begeisterung. Die Präsidentin dankt ihr für ihre wertvolle Arbeit und übergibt ihr einen Gutschein und Blumen.

6. Verschiedenes

Kornhaus: Hans Dietrich besuchte die Unterweisung im heutigen Kornhaus. Damals hiess das Haus „Unterweisungslokal“. Unter diesem Begriff ist es ihm auch geläufig. Er hätte die früher verwendete Bezeichnung dem „Kornhaus“ vorgezogen.

Auch Fritz Keusen war die frühere Benennung geläufig.

Hans Schneider kannte beim seinem Amtsantritt die „Pfrundscheune“. Beim Umbau begann man, dem Namen nachzuforschen. Man machte sich Gedanken über eine neuzeitliche oder historische Namenwahl.

Es gehen keine weiteren Wortbegehren ein.

Ernst Huber dankt unserer Präsidentin für ihren immerwährenden und grossen Einsatz für die Kirchgemeinde.

Die Präsidentin dankt Kirchgemeinderat, Pfarrer und allen, die in der Kirchgemeinde mitwirken und schliesst die Versammlung um 11.15 Uhr.

NAMENS DES KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Die Präsidentin: Die Sekretärin:



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